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Für faire Arbeit - Fair Fashion Week in Frankfurt

Für faire Arbeit - Fair Fashion Week in Frankfurt
Für faire Arbeit - Fair Fashion Week in Frankfurt
© Lisa Woakes

Das Programm der Fair Fashion Week

Es gelten die dann gültigen Pandemie-Bestimmungen.

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Donnerstag, 13. Januar 2022 - Freitag, 21. Januar 2022
Offline- und Online- Ausstellung „Fashion im Kiez“

Aus welchen Materialien bestehen unsere Kleider? Wie wird aus einer Faser ein Textil? Wer näht eigentlich unsere Kleidung und wo kommt sie her? Wie sieht die Zukunft der Mode aus? Diese und weitere Fragen beantwortet als Teil der „Fair Fashion Week Frankfurt“ die Ausstellung „Fashion im Kiez“. In diesem Zeitraum können Besucher*innen rund um die Leipziger Straße in Bockenheim nicht nur die üblichen Angebote in den Schaufenstern sehen, sondern in fünf Modeläden über im Origami-Stil gefaltete Objekte mehr über Nachhaltigkeit in der Mode lernen und gleichzeitig erkennen, dass der Frankfurter Einzelhandel bereits eine Vorreiterrolle einnimmt. Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den teilnehmenden Betrieben gibt es hier.

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Donnerstag, 13. Januar, 19-22 Uhr
Filmabend „Made in Bangladesh“ in der Evangelischen Akademie mit anschließendem Gespräch/Diskussion

Wenn von Nachhaltigkeit und fairem Handel die Rede ist, denken die meisten an Kaffee, Tee oder Schokolade. Doch wie sieht es mit der Kleiderproduktion aus? Wir werfen den Blick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der modernen, globalen Bekleidungsindustrie. Gezeigt wird der von der Evangelischen Filmjury zum Film des Monats gewählte Spielfilm „Made in Bangladesch. Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie“. Er erzählt die Geschichte einer jungen Bengalin, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet, und macht die Arbeitsbedingungen in einer Branche sichtbar, in der überwiegend Frauen beschäftigt sind. „Made in Bangladesh“ ist auch ein Film über Frauenrechte. Ein Gespräch über Nachhaltigkeit und fairen Handel in der Modebranche flankiert die Filmsichtung. Der Eintritt ist frei, bitte anmelden. Weitere Informationen gibt es hier.

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Samstag, 15. Januar, 15-16 Uhr im Saal der ESG, Siolistr. 7, 60323 Frankfurt
Vortrag und Diskussion: Das Geschäftsmodell „Fast Fashion“

Im Geschäftsmodell „Fast Fashion“ sieht die Soziologiestudentin Parina Lwagun ein Problem. Gleich mehrere Punkte hat sie in ihrer Bachelorarbeit herausgefunden, die sie nun im Side-Programm der Frankfurter Fashion Week zur Diskussion stellt.

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Samstag, 16. Januar, 16-18 Uhr im Saal der ESG, Siolistr. 7, 60323 Frankfurt
Upcycling-Workshop

„Aus alt - mach anders“, so der Titel des Upcycling-Workshops. Kleidungsstücke und Taschen mit und ohne Schmutzfleck können hier unter Anleitung der Lehramtsstudentin Maja Dunkel bestickt werden. Sie werden so schöner und individueller. Maja zeigt den Workshopteilnehmer*innen ein paar Stiche. Die Idee dahinter: Neuer Look statt ab in die Mülltonne.

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Sonntag, 16. Januar, 14.30 Uhr
Eröffnung der Plakatausstellung Fast Fashion - Fair Fashion

Worum geht es eigentlich? Schlagworte wie Billigarbeitskraft, Lieferkettengesetz, Clean Clothes campaign werden auf Plakaten definiert. Sie sind als Näherung, Einstieg und zur Wissensaneignung in das Thema Fair Fashion gedacht.

anschließend: 15-17 Uhr
Kleidertauschparty

Wer mitmachen möchte, bringt zwischen dem 10.01. und 14.01.2022 Kleidung oder Accessoires in die ESG Frankfurt und erhält dann Bons in der Anzahl der abgegebenen Stücke. Diese Bons können am Sonntag bei der Kleidertauschparty gegen „neue“ Stücke getauscht werden. Am Sonntag, 16.01. zwischen 14-15 Uhr besteht eine letzte Möglichkeit, Bekleidung und Accessoires abzugeben. Aber ja, man darf auch einfach so kommen.

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Mittwoch, 19. Januar, 19-21 Uhr
Podium zu nachhaltiger Bekleidung im Haus am Dom / Katholische Akademie Frankfurt (hybrid)

Die Fashion Week gastiert in Frankfurt: die neuesten Kollektionen für Frühjahr/Sommer auf dem Laufsteg! Doch inwieweit werden sozialökologische Kriterien, wie sie im neuen Lieferkettengesetz gefordert werden, umgesetzt? Mit Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff, Stadt Frankfurt, Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen e.V., Rapha Breyer, Referent Textilien bei Fairtrade Deutschland. Kooperation: Steuerungsgruppe Fairer Handel der Stadt Frankfurt. Weitere Informationen gibt es hier.

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